Der Wismarer Wochenkalender zeigt historische Bilder, Fotos und Ansichtskarten von Gebäuden, Ereignissen und Personen mit beschreibenden Texten und bietet einen kleinen Einblick in die Geschichte der Hansestadt Wismar.
00 2005

00 2005

Leuchtende Schneedächer und fröhliches Eisvergnügen – ein freundlicher Gruß mit Winterfreuden für Jung und Alt vom Schneemannbauen bis zum Schlittschuhlaufen beschließt das Jahr und es beginnt ein neuer Rundgang durch die Stadt. Verblüffend die grafische Genauigkeit. Im Panorama „Von der Seeseite“ fehlt kaum ein Fenster im Häusergewirr, in der stimmungsvollen Darstellung „Das grosse Wasserthor“ kann man jeden Backstein nachzählen und auch die Takelage der Schiffe im Hafen und beim Blick durchs Wassertor ist präzise wiedergegeben. So alt wie diese Ansicht von Wismar sind auch die Zeilen von Auguste Schwanbeck (1852-1930), die ihrem fernen Sohn in Brasilien sehnsüchtig plattdeutsche Gedichte schickte. In ihrem Gedichtband „Wenn de Bläder fallen“ schrieb sie 1911 zum Jahreswechsel:

„Wull‘t Glück mi woll un kreeg ick Geld un Gaud“,
so meent hüt männigein up‘t Irdenrund.
O Fründ, sünd ok des‘ Wünsch mit „G“ woll gaud,
twei beter weit ik di: „Bliw gaud un bliw gesund!“

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