Der Wismarer Wochenkalender zeigt historische Bilder, Fotos und Ansichtskarten von Gebäuden, Ereignissen und Personen mit beschreibenden Texten und bietet einen kleinen Einblick in die Geschichte der Hansestadt Wismar.
Woche 21 2005

Woche 21 2005

Der Alte Hafen und die Altstadt mit ihren imposanten Backsteinriesen bildeten schon immer ein eindrucksvolles Panorama von der Seeseite aus. War der Hafen die Wiege der Stadt? Lange bevor Wismar als städtischer Verband 1229 erstmals in einer Urkunde des auf Burg Mecklenburg residierenden Fürsten Johann genannt wurde, legte Heinrich der Löwe in der Urkunde von 1167 als Ostgrenze des Bistums Ratzeburg ein Gewässer namens Wissemara fest (aqua que Wissemara dicitur, ad aquam Wissemaram). In einer Urkundenabschrift um 1200 über die Bewidmung des Schweriner Bistums durch Fürst Johann ist es bereits eine Art Hafen. Erst recht in einer von Kaiser Otto IV. in Capua ausgestellten Urkunde vom 4. Januar 1211, die der Bürgerschaft Schwerins erlaubt, beliebig viele kleine Fahrzeuge und zwei Koggen im Wismarer Hafen zu halten. Sogar die Knytlinga-Saga nennt einen „Vismar Havn“. Korl un Hein stromerten als Kinder und Halbwüchsige oft in diesem Revier herum, das sie wie ihre Westentasche kannten.

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